Finanzierung der „Green Week“ durch die Schweizer Botschaft in Kasachstan

Wir freuen uns, folgende Meldung verkünden zu dürfen: Die Green Week an der Nazarbayev University in Astana, die internationale Partnerwoche der Nachhaltigkeitswoche Rapperswil, wird vollumfänglich von der Schweizer Botschaft in Kasachstan finanziert! Wir möchten der Botschaft herzlich für die Unterstützung von studentischen Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit danken.

Auf dem Foto von links nach rechts:
Marc Friedli, Attaché, Embassy of Switzerland to Kazakhstan
Patrick Senn, President, SDC & NHWR
Christa Felder Raimondi, Consul, Embassy of Switzerland to Kazakhstan
Urs Schmid, Ambassador, Embassy of Switzerland to Kazakhstan
Diana Khussainova, President, NU Green Society

Partnerschaft mit NU Green Society

Das SDC – Sustainable Development Committee hat eine offizielle Partnerschaft mit der studentischen Nachhaltigkeitsorganisation NU Green Society an der Nazarbayev University in Astana, Kasachstan aufgebaut.  Die Zusammenarbeit konzentriert sich insbesondere auf den Wissensaustausch zu nachhaltigen Themen und der Organisation einer Nachhaltigkeitswoche. Durch diese Partnerschaft hat die Nachhaltigkeitswoche Rapperswil nun eine internationale Partnerwoche: Die Green Week an der Nazarbayev University.

Nächste Nachhaltigkeitswoche

Die Planung für die Nachhaltigkeitswoche 2019 ist bereits angelaufen. Das neue, hochmotivierte OK-Team aus HSR Studierenden sortiert aktuell die zahlreichen Ideen zum Fokusthema Energie. Die Woche hat bereits einen neuen Namen bekommen: Nachhaltigkeitswoche Rapperswil (NHWR).

Die NHWR orientiert sich weiterhin an der nationalen Dachorganisation aller Nachhaltigkeitswochen, der SSW – Swiss Sustainability Week.

Mit Freude dürfen die beiden Hauptpartner angekündigt werden:  Die Stadt Rapperswil-Jona und die HSR Hochschule für Technik Rapperswil unterstützen die NHWR auch 2019 wieder!

Plastikmüll überschattet die grossen Stellschrauben zu mehr Nachhaltigkeit

Zweifelslos hat die Welt ein grosses Problem mit Plastikmüll. Die Weltmeere sind voll davon und er taucht an immer mehr Stellen auf. Es scheint ein sehr emotionales Thema zu sein. In Entwicklungsländer, wo Kehrichtverbrennungsanlagen zur energetischen Rückgewinnung fehlen, ist es ein dringendes Problem. In der Schweiz lässt sich das Problem allerdings mit wenigen (eigentlich selbstverständlichen) Schritten stark eindämmen:

  • Vermeide den Verbrauch / Konsum von Einwegplastik
  • Recycle PET-Flaschen
  • Wirf auch kleine Plastikteile in den Müll und nicht in die Natur
  • Zigarettenstummel gehören in den Aschenbecher (ist auch Plastik!)
  • Meide Produkte mit Mikroplastikteilchen (z.B. einige Shampoos)

Plastik, resp. Kunststoffe sollten nicht im Allgemeinen verteufelt werden. Es gibt viele verschiedene Typen und Anwendungen von Kunststoffen und sie bieten auch viele Vorteile. Wenn gegen Plastikkonsum gekämpft wird, sollte das Augenmerk auf Einwegplastik liegen, da dort die Nutzungsdauer teilweise erschreckend kurz ist.

In der Schweiz sollte man sich zudem im Klaren sein, dass die wirklich grossen Umweltbelastungen durch unser Verhalten und unseren Konsum in anderen Bereichen zu finden sind. Von den rund 20 Mio. verursachten Umweltbelastungspunkten pro Schweizer Einwohner und Jahr gehen über ein Viertel auf das Konto unserer Ernährung. Weitere 18% verursachen wir durch Wohnen / Energie / Wasser und nochmals 11% durch private Mobilität. Wer also einen relevanten Beitrag für künftige Generationen leisten will, der isst weniger Fleisch, isoliert sein Eigenheim möglichst gut, kauft erneuerbaren Strom und nimmt hin und wieder das Fahrrad statt dem Auto.
(Quelle der Zahlen: BAFU)

 

Weitere Informationen zur Plastikmüll-Situation in der Schweiz gibt es im neuen Swiss Litter Report vom WWF und Stop Plastic Pollution Switzerland.

Rückblick SSW HSR 2018

Vom 5. – 10. März 2018 hat die erste SSW Swiss Sustainability Week (Nachhaltigkeitswoche) an der HSR Hochschule für Technik in Rapperswil stattgefunden. Die Woche wurde im Ende Oktober 2017 von der Nachhaltigkeitsorganisation SDC – Sustainable Development Committee initialisiert und mit einem OK-Team aus ehrenamtlichen Studierenden der HSR umgesetzt. Das OK wurde von der Hochschulleitung und von diversen Forschungsinstituten unterstützt. Weitere Partner dieser Woche waren die Stadt Rapperswil-Jona, die SV-Group und Energie 360°. Die Schwyzer Kantonalbank und VeloPlus haben die SSW mittels Sponsoring unterstützt.

Die SSW wurde am Montagabend um 17:30 Uhr eröffnet. 70 Besucher lauschten den Ansprachen des SSW OK, der Rektorin Prof. Dr. Margit Mönnecke und des Stadtpräsident Martin Stöckling. Anschliessend hielten Hans-Peter Nützi vom BFE und Dr. Dörte Bachmann von der SV-Group interessante Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit mit Blick in die Zukunft.
Die ganze Woche hatte über 20 verschiedene Events zu bieten. An der HSR wurden über alle Events ca. 400 Eventbesuche gezählt. Die grosse Mehrheit davon bildeten HSR-Angehörige, wobei ca. 1/3 Mitarbeitende und 2/3 Studierende waren.
Auch auf dem Fischmarktplatz am Freitagnachmittag dominierten die Besucher der HSR. Es besuchten etwa 300 Personen die Ausstellungen und Stände, wobei die Insekten-Degustation von Essento die meisten Leute angelockt hat.
Das Podium zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ bildete den Abschluss der Nachhaltigkeitswoche. 50 Personen verfolgten die Diskussion von Prof. Dr. Markus Friedl (HSR), Prof. Dr. Jürgen Schumacher (ZHAW), Kurt Hug (ehem. BFH) und Andreas Burgener (Auto Schweiz). Das Podium wurde von Dr. oec. Olivia Bosshart moderiert. Das Publikum hat sich in der Fragerunde sehr aktiv in die spannende Diskussion eingebracht. Der anschliessende Foodwaste-Apéro der SV-Group konnte, wie schon an der Eröffnung, vollständig überzeugen.

Die Woche war mit ca. 700 Besuchern ein Erfolg, trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur 4 Monaten. Es wäre sehr wünschenswert, wenn diese Woche in den nächsten Jahren bestehen bleibt und in Zukunft noch mehr Besucher anziehen könnte.

Wir möchten allen Beteiligten, Unterstützern, Sponsoren und Helfern nochmals ganz herzlich für das Engagement danken!

Impressionen SSW HSR 2018

Eröffnung der SSW

Am Montag war es endlich soweit und wir konnten die erste SSW Swiss Sustainability Week an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil eröffnen.

Die Referate der Rektorin Prof. Dr. Margit Mönnecke und des Stadtpräsidenten Martin Stöckling waren sehr inspirierend. Anschliessend informierten uns Hans-Peter Nützi vom Bundesamt für Energie und Dr. Dörte Bachmann von der SV-Group mit spannenden Fakten zur Energiestrategie 2050 und zur Mensa an der HSR.

Zum Abschluss durften wir den von der SV-Group aufwändig hergerichteten Foodwaste-Apéro geniessen!

(Weitere Fotos werden folgen!)

Sponsoring SSW HSR durch SZKB und Veloplus

Die Schwyzer Kantonalbank unterstützt die SSW Swiss Sustainability Week an der HSR Hochschule für Technik in Rapperswil und ermöglicht damit die Umsetzung des umfangreichen Programms. Nebst der SZKB unterstützt auch Veloplus die SSW und stellt interessante Preise für die Work-to-Bike Challenge für HSR-Studierende und Mitarbeitende zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr über diesen zusätzliche Support und danken unseren Sponsoren herzlich!

Partner der SSW an der HSR

Mit Freude dürfen wir unsere Partner an der SSW Swiss Sustainability Week an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil bekannt geben:

  • HSR Hochschule für Technik Rapperswil
  • IET Institut für Energietechnik
  • UMTEC Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik
  • SPF Institut für Solartechnik
  • ILF Institut für Landschaft und Freiraum
  • ICOM Institut für Kommunikationssysteme
  • IBU Institut für Bau und Umwelt
  • WERZ Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug
  • Stadt Rapperswil-Jona
  • SV-Group
  • Energie 360° AG

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit an der SSW!

Unterstützungsmöglichkeit

Ab sofort kann das SDC – Sustainable Development Committee finanziell unterstützt werden. Unsere Kontodaten sind auf der Webseite unter dem Tab „Mitgliedschaft“ zu finden. An der letzten Sitzung wurde ein Vorschlag für eine Gönnermitgliedschaft ausgearbeitet. Da es dafür eine Änderung der Statuten benötigt, wird an der nächsten Generalversammlung darüber abgestimmt. Zukünftige Gönnermitglieder sollen die Möglichkeit haben, an Events von SDC teilnehmen zu können.